Ein besondere Leckerbissen in unserer Gemeinde ist das Frühstück zum Themencafé. Drei mal im Jahr laden wir zu einem kulinarischen Buffet ein. Zu einem interessanten Thema ist ein Vortrag zu hören oder eine Präsentation zu sehen.

Wann & Wo?

dreimal im Jahr
um: 9:00 - 11:00 Uhr
im: Gemeindesaal
Kostenbeitrag: 5,- bis 10,- €
 

CHRONOBIOLOGIE - Leben im Takt der inneren Uhr

Im Einklang mit der inneren Uhr und den Rhythmen der Natur zu leben schafft die besten Voraussetzungen für Gesundheit & Wohlbefinden. In unserer  Leistungsgesellschaft herrscht aber das Diktat der 24-Stunden-Uhr – permanente Erreichbarkeit wird gefordert.

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Sind Sie vom Chronotyp her eine „frühaufstehende Lerche“ oder eher eine „nachtaktive und morgenmuffelnde  Eule“?
Ständig gegen den Rhythmus der eigenen inneren Uhr zu leben und anzukämpfen  verhindert, dass wir in einen Ruhemodus gelangen und unserem Organismus die notwendige Zeit gestatten für Regeneration auf physischer und psychischer Ebene. Dauerstress und Schlafmangel zehren  an unseren Vitalkräften, hemmen unser Immunsystem und lassen unsere Lebensfreude sinken.
Je nach individueller Belastbarkeit und persönlicher Ressourcen können wir solch einer Situation eine Weile Paroli bieten und Stand halten, auf lange Sicht gesehen macht aber das permanente Leben gegen die eigene „innere Uhr“  krank.
Licht, Hormone und unser vegetatives Nervensystem steuern den Rhythmus unserer Leistungs- und Regenerationsfähigkeit.
Forscher haben eine in uns wohnende - ca. 90minütige - Taktung entdeckt, die sowohl unsere Aktivitäts- als auch unsere Erholungskurve  bestimmt.
Wir können diese neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse gewinnbringend für unseren Alltag nutzen, in dem wir z. B. bestimmte Medikamente zu passenden Uhrzeiten einnehmen oder Arzttermine so legen, dass wir die körpereigene Ausschüttung von schmerzhemmenden Substanzen ausnutzen und z. B. dann weniger schmerzstillende Substanzen benötigen.
Ein spannendes Thema mit sicher vielen neuen, aber sehr praktikablen Aspekten auch für die Einnahme von homöopathischen Präparaten und Schüßler-Salzen.
Ilse Grote

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Rückblick

Zwischen Jerusalem und Amman – eine Verortung des nahöstlichen Christentums

Pfarrerin Silke Bienhaus berichtete über ihre Eindrücke, die sie bei ihrer zwölftägigen Reise durch Jordanien, Palästina und Israel gewonnen hat.

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Am 30. Oktober 2018 gestaltete sie den thematischen Teil beim Themencafé. 
Zzusammen mit 25 anderen Pfarrerinnen und Pfarrern war sie unterwegs im Heiligen Land, um mit dort lebenden Christinnen und Christen ins Gespräch zu kommen. Zwischen Jerusalem (als religiösem Zentrum des Judentums) und Amman (als Synonym für die „Völker“ = Heiden) musste sich das junge Christentum schon Mitte des 1. Jahrhunderts positionieren. Der Weg aus seiner geographischen Heimat als Brückenschlag „in die Welt“ machte es zugleich anschlussfähig an viele Kulturen wie letztlich zu einem „global player.“ Nun droht ihm am Beginn des 21. Jahrhunderts der Verlust seines Ausgangspunktes: die immer weniger werdenden Christen sitzen zunehmend „zwischen den Stühlen“ des israelisch­-palästinensischen Konflikts einerseits und der Umbrüche in der arabisch-muslimischen Welt andererseits.

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Unterwegs auf den Pfaden von Franz von Assisi

Klein und einsam, so fühlte ich mich bei meiner Ankunft in Florenz, dem Ort an dem ich meine Reise startete.  Getragen wurde ich zu diesem Zeitpunkt lediglich von der Absicht, meinen Weg  zu finden und dies am liebsten  einsam auf den Pfaden von Franz von Assisi, der für mich ein Vorbild ist.

Fast drei Wochen war ich unterwegs. In 16 Tagesetappen bin ich mehr als 300 Kilometer bis nach Assisi gepilgert.

Wie sich diese Reise für mich gestaltete, darüber werde ich berichten. Er ist sehr persönlich, erzählt von Höhen und Tiefen im wörtlichen wie sprichwörtlichen Sinn. Was bedeutet es, allein unterwegs zu sein? Welche Hürden sind zu nehmen, welche Hindernisse zu überwinden? Waren die Tränen notwendig, um so an mein Innerstes zu kommen? Wie schaffte ich es, dran zu bleiben und nicht aufzugeben? Warum war es ein so schönes Gefühl, meine Gefährten wiederzusehen? Wie motivierte ich mich täglich?  Warum ist es wichtig, seine Träume zu leben. Fragen, auf die ich Antworten habe.

Im Rucksack hatte ich nur Platz für das, was ich wirklich brauchte. Aber ohne meine Kamera wollte ich trotzdem nicht gehen. So ergänzen meine Bilder zusätzlich die Eindrücke und Momentaufnahmen, die man vielleicht mit Worten gar nicht beschreiben kann.

 Veronika Lindmayer