Konfi-Kurs 2016-2018

Termine





21.04.2018
9:30 Uhr – 12:30 Uhr

Konfi-Arbeitstag

zur Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes

25.06.2017

Erntedank

Familiengottesdienst
Kollekte: Brot für die Welt

15.09.2017

Nacht der offenen Kirchen

Ort: in allen Kirchen in Heppenheim

28.04.2018
9:30 Uhr – 11:00 Uhr

Konfi-Treffen

zur Vorbereitung der Konfirmation

22.04.2018
10:00 Uhr

Vorstellungsgottesdienst

Ort: Christuskirche

29.04.2018
10:00 Uhr

Konfirmation

Ort: Christuskirche

23.02.2018 bis
25.02.2018

Konfi-Seminar

Ort: Kloster Höchst

17.01.2018
16:00 Uhr – 19:30 Uhr

Konfi-Unterricht

Ort: Heilig-Geist-Gemeinde

08.12.2017
16:00 Uhr – 19:30 Uhr

Konfi-Unterricht

Ort: Christuskirche

22.11.2017
16:00 Uhr – 20:00 Uhr

Konfi-Unterricht

mit anschließendem Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Ort: Heilig-Geist-Gemeinde

27.10.2017
18:00 Uhr – 21:00 Uhr

Reformations-Konfi-Event

Ort: Bensheim

31.03.2017
16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Jugendsammelwoche

Ort: Heilig-Geist-Gemeinde

13.03.2017
16:00 Uhr

Konfi-Unterricht

Modulpässe werden ausgeteilt

Ort: Heilig-Geist-Gemeinde

10.02.2017
19:00 Uhr

Elternabend mit Konfis

Informationen über die Module
Austeilen der Modul-Wahlzettel

Ort: Christuskirche

16.01.2017
16:00 Uhr – 19:30 Uhr

KU

Ort: Heilig-Geist-Gemeinde

14.12.2016
16:00 Uhr – 18:30 Uhr

Unterricht

Ort: Christuskirche

09.11.2016
16:00 Uhr – 18:30 Uhr

Unterricht

Ort: Christuskirche

12.10.2016
16:00 Uhr – 18:30 Uhr

Unterricht

Ort: Christuskirche

15.09.2016 bis
18.09.2016

Konfi-Freizeit

Ort: Kloster Höchst

04.07.2016
17:00 Uhr

Erstes Treffen

Ort: Christuskirche

Liebe Gemeinde,

Wir haben uns mit dem Thema des Erntedankgottesdienstes "Frieden säen - Hoffnung ernten" beschäftigt. Gemeinsam mit den Konfis der Heilig-Geist-Gemeinde und der Gemeinde aus Lindenfels hatten wir viel Spaß:

  • beim Spielen im Freien,
  • beim Geo-Caching,
  • bei der Nachtwanderung auf dem Vaterunser-Weg,
  • bei einem lustigen Quiz und
  • bei einer lauten Disco.

Auch die kleinen Gruppen waren abwechslungsreich (Rollenspiele, Traumreisen, Bewegungsspiele, Briefe schreiben ...). Wir freuen uns schon auf die nächste Konfi-Freizeit 2018.

Viele Grüße, Lena

  • das gepflanzte Apfelbäumchen mit den Friedens- und Hoffnungsworten der Konfis

Unser Glaubensbekenntnis

Konfis in Worms

An einem Samstag im August haben die beiden Konfirmandengruppen der Christuskirche und der Heilig-Geist-Gemeinde Worms besucht.

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Mit dem Zug kamen die Jugendlichen bei schönstem Wetter am Bahnhof an um zuerst das Lutherdenkmal anzusteuern.
Nach einer kurzen Einführung begannen die Konfis in Kleingruppen eine Stadtrallye auf Luthers Spuren. Im Jubiläumsjahr der Reformation ist in Worms ein interessanter Stadtrundgang zur Reformationsgeschichte gestaltet worden. Auf verschiedenen Informationstafeln werden die Besucher auf Orte und Ereignisse während Luthers Besuch in Worms im Jahr 1521 hingewiesen.
Die Konfigruppen mussten einige dieser Infotafeln finden. In der Nähe des Bischofshofs ist das "Museum für fiktive Fundstücke" eingerichtet worden. In einer Vitrine sind Ohrstöpsel zu sehen, die den Reformator vor dem Lärm in der belebten Herberge in Worms geschützt haben sollen. Ein Dachziegel mit Kratzspuren erinnert an die Aussage Luthers: Wenn so viel Teufel zu Worms wären, als Ziegel auf den Dächern, so wollt ich hinein.
An dieser Stelle mussten sich die Konfis als Museumsführer bewähren und einem amerikanischen Touristen, dargestellt von Pfarrer Frank Sticksel, die Vitrine erklären.
Birgit Kutscher erwartete die Konfis in der Dreifaltigkeitskirche, in der ein großes Wandmosaik den Reichstag zu Worms darstellt. Die Szene sollte beschrieben und in einem Rollenspiel nachgestellt werden.
Die große protestanische Kirche beeindruckte einige der Konfirmanden: "Da ist unsere Heilig-Geist-Kirche winzig dagegen!"
Vor allem der Teil des Stadtspiels, bei dem das Lutherdenkmal erkundet werden musste, machte den Jugendlichen Spaß.
Anhand von kurzen Beschreibungen mussten die Personen oder Darstellungen des großen Denkmals entdeckt und in ein Kreuzworträtsel eingetragen werden. Eine Gruppe wurde von einem Passanten unterstützt, der großes Interesse an den Fragestellungen zeigte.
Die Konfis waren sich einig, dass sie neue und interessante Informationen mitnehmen konnten. Das gilt auch für den anschließenden Besuch im Raschi-Haus, dem jüdischen Museum in Worms. Nach einem Kurzfilm gab es einen Fragebogen, der einmal durch die Ausstellung im Museum führte.
Besonders interessant fanden die Jugendlichen einen Kurzbesuch in der Synagoge:  "Ich wusste nicht, dass Männer und Frauen in der Synagoge auf jeweils einer Seite sitzen, und dass die Männer eine Kopfbedeckung tragen müssen."
Bei der Rückfahrt waren sich alle einig, dass der Ausflug nach Worms gelungen war.

Gemeindepädagogin Edith Zapf
Ev. Heilig-Geist-Kirchengemeinde Heppenheim

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Für jeden einen Platz, nicht nur im Winter

Zwölf Konfis der Christus- und der Heilig- Geist-Gemeinde haben nach einer Vorbereitungseinheit das Zentrum der Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes Bergstraße in Bensheim (ZdW) besucht.

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 „Ich bin im Zirkus geboren. Nachdem ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr körperlich schwer arbeiten konnte und nach einer Operation noch eine längere Zeit der Genesung benötigte, fand ich hier eine Bleibe.“  So begann Klaus W. seinen anschaulichen Bericht. Er bewohnt ein kleines Appartement im Bereich stationäre Wiedereingliederung für etwa zwei Jahre. Mit seiner Offenheit, aus seinem Leben und seinem jetzigen Lebensalltag im ZdW zu berichten, beeindruckte er die Konfis. Geduldig beantwortete er alle Fragen, die sich die Konfis überlegt hatten, wie z.B.:

 -Was machen Sie den ganzen Tag? („Ich arbeite vormittags bei der Landpflege, außerdem gibt es für mich Hausdienste für die Gemeinschaft am Nachmittag und ich liebe Spaziergänge“)
 – Werden hier auch „Partys“ gefeiert? („Nachtruhe ist um 22 Uhr mit Rücksicht auf die anderen Bewohner, ansonsten fliegt man raus“). Welche Freizeitangebote gibt es? (z.B. Straßenfußball = Mannschaft „Panther Soccer“, Tischkicker, eine Urlaubsfreizeit einmal im Jahr und Ausflüge werden ebenfalls angeboten)
– Haben Sie noch Kontakte zur Familie? („nur noch zu einem Onkel, der in Bensheim wohnt“)

Klaus W. gewährte den Konfis auch einen Einblick in sein kleines Appartement.

Seine Zeit im Wohnbereich endet im Herbst 2017. Da er dann endgültig ausziehen muss, ist er schon seit einiger Zeit aktiv auf Wohnungssuche. Er weiß, dass es sehr schwer ist, an der Bergstraße eine bezahlbare Wohnung zu finden. Unterstützt wird er dabei auch von den SozialarbeiterInnen des Diakonischen Werkes. Diese kümmern sich z. B. auch im Krankheitsfall um die „Bewohner“ oder unterstützen bei Behördenangelegenheiten und in sonstigen Belangen.

Der Leiter des ZdW, Herr Björn Metzgen, gab den Konfis zu Beginn des Besuches einen allgemeinen Überblick und machte klar, dass es neben dem „Wohnbereich“ noch folgende Bereiche gibt:
-  Übernachtung (14 Tage am Stück, insgesamt 90 Tage im Jahr),
- Tagestreff (bis 17 Uhr, mit Dusch-,  Wasch- und Kochmöglichkeiten),
- Auszahlung des Tagessatzes (für Durchreisende),
- Kleiderkammer (Kleiderspenden sind immer willkommen).

Das ZdW bietet auch die Möglichkeit, dass die wohnungslosen Menschen eine Postanschrift erhalten. Somit werden z.B. der Bezug von zustehenden Geldern und eine Krankenkassenmitgliedschaft im Bedarfsfall möglich.

„Gut, dass im Winter keiner abgewiesen wird, dass für jeden ein warmes Plätzchen im Haus gefunden wird, selbst, wenn es die Sitzbank im Tagesraum ist“, so der abschließende Kommentar einer Konfirmandin nach einem interessanten und beeindruckenden Nachmittag am Weidenring.

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Die Bibel als Verkaufsschlager

Im Rahmen ihrer Erlebnisführung im Bibelhaus in Frankfurt erfuhren 16 Konfis (Jahrgang 2016 – 2018), warum die Bibel nach ihrer Übersetzung durch Luther ein Verkaufsschlager wurde.

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Eine wichtige Rolle spielte dabei, dass Luther eine einheitliche Sprache verwendete, die von allen verstanden wurde. Viele sprachliche Formulierungen, die uns heute geläufig sind, schuf er sogar neu, damit der Text auch anschaulich wurde (z.B. „Wunderwerke der Technik, ihm ist ein Licht aufgegangen, für sich selbst sprechen, baufällig, auserwählt…“).
Die Menschen damals wollten gern die Bibel kennenlernen. Und somit traf Luther mit seiner Bibelübersetzung und seinen Lutherschriften (niedergeschriebene Predigten) den Nerv der Zeit.
Eindrücklicher als die Welt der Bibelbücher wurde allerdings von allen das Leben im Beduinenzelt erlebt. Neu war zum Beispiel:
-          Mit 12 bzw. 16 Jahren verheiratet zu werden
-          Alles gehört dem Mann
-          Kinder gehen in die „Lebensschule“ (Getreide mahlen, Wasser holen, Schafe hüten)
-          Männer und Frauen leben in getrennten Zelthälften
-          Das Sparbuch ist ein Tuch mit Geldmünze als Absicherung für die Frau
-          Das Kopftuch schützt vor Sand und fremden Blicken und somit vor einer verfrühten Heirat
-          Gastfreundschaft braucht Vertrauen, weil z. B. das Zelt nicht abschließbar ist und weil es keine abschließbaren Räume gibt
Der Spaziergang vom Bahnhof zum Bibelhaus einschließlich Picknick am Mainufer sorgte zusätzlich zum geistigen Input mit frischer Luft und Bewegung bei angenehmen Temperaturen für eine gute Stimmung in der Gruppe.

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Konfirmation

Die Konfirmation findet am Sonntag "Kantate" (29.04.2018) und der Vorstellungs-Gottesdienst am Sonntag davor (22.04.2018).