Grußworte

Von Pfr. i. R. Dr. Ulrich Schwemer

Liebe Mitglieder der Christuskirchengemeinde,

so musste es ja kommen! Das 50-jährige Jubiläum der Christuskirchengemeinde überschneidet sich mit einer Veranstaltung des christlich-jüdischen Dialogs.

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Während Sie in Heppenheim das Jubiläum der Christuskirchengemeinde feiern, wird im Rahmen der "Woche der Brüderlichkeit" in der Frankfurter Paulskirche die Buber-Rosenzweig-Medaillie der "Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden" überreicht. Diese Organisation habe ich 1978 mit einem Rundschreiben an alle EKD-Mitgliedskirchen initiiert und dann auch mit gegründet.

Dieses Zusammentreffen entspricht so ziemlich genau der Wirklichkeit, die meine Arbeit in der Christuskirchengemeinde immer gekennzeichnet hatte: Ich war Gemeindepfarrer in Heppenheim - mit ganzer Seele -, aber eben auch Vorsitzender des Arbeitskreises für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau und über viele Jahre auch Vorsitzender der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden in der EKD. Das war damals nicht immer einfach, wurde von manchen auch kritisiert, hat aber zugleich doch auch zu einer theologischen Bereicherung der Verkündigung in der Gemeinde beigetragen, gleichzeitig die Themen des christlich-jüdischen Dialogs aus dem Elfenbeinturm der theoretischen Debatte heraus geholt und sie in die praktische Gemeindearbeit eingeführt.

Wenn ich nun also leider selber nicht anwesend sein kann beim Jubiläum der Christuskirchengemeinde, will ich mich doch mit einem Gruß an Sie richten. Denn die 25 Jahre, die ich als Pfarrer in der Christuskirchengemeinde tätig war, waren für mich eine sehr prägende Zeit. Nie in meinem Leben habe ich an einem Ort länger gewohnt als diese 25 Jahre. Und gerade auch wegen meiner anderen Aufgaben, die ich im Bereich der Landeskirche und der EKD hatte, war die Verwurzelung in der Gemeindearbeit für mich wichtig. Die Gemeindearbeit war für mich die Richtschnur auch aller anderen Aufgaben und Verpflichtungen. Was würde auch aller theoretische Dialog der Religionen nützen, wenn er nicht auch in der Verkündigung vor Ort z.B. in der sonntäglichen Predigt zu bewähren wäre. Und das gilt für mich auch noch heute: Gerade habe ich eine Predigtmeditation im christlich-jüdischen Horizont über die Berufung des Jeremia geschrieben.

Manchen Menschen erschien das als einseitig, dennoch hoffe ich, dass die 25 Jahre - und ich reibe mir die Augen bei dem Gedanken, dass das die Hälfte der Zeit des Bestehens der Christuskirchengemeinde ist - vor allem davon geprägt waren, der Gemeinde insgesamt eine eigene Identität, ein gutes christliches Selbstbewusstsein, ein Vertrauen in die eigenen Stärken, aber auch ein Bewusstsein und eine Offenheit für andere Glaubens- und Lebensweisen zu vermitteln. Viele intensive Diskussionen im Kirchenvorstand und in der Gemeinde sind mir in sehr guter Erinnerung. Es war beachtlich, wie die Gemeinde sich auf die Herausforderungen der Zeit eingelassen hat, Experimente zugelassen hat, kreativ Gemeindearbeit gestaltete und dabei doch eine ganz normale Gemeinde blieb.

Ich wünsche der Christuskirchengemeinde weiterhin gutes Gedeihen, fröhliche Begegnungen, Stärke in Auseinandersetzungen und eine klare Stimme im Geklingel der Zeit.

Herzliche Grüße, auch von meiner Frau

Ihr Ulrich Schwemer

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Von Pfrn. i. R. Barbara Tarnow

Liebe Silke, lieber Dominik,
liebe Mitglieder des Kirchenvorstand, liebe Menschen in der Christuskirche!

Von Herzen freue ich mich mit Ihnen, dass Sie dieses Jubiläum feiern können. Als Gemeinde schauen Sie auf ein halbes Jahrhundert zurück!
Ich fühle mich mit Ihnen sehr verbunden und bin für Ihre Gastfreundschaft sehr dankbar.

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Gerne denke ich an Gottesdienste der Notfall- und der Besuchsseelsorge, die wir in Ihrer Kirche feiern konnten.
Gottes Segen möge Sie ermutigen, stärken und begleiten.
Ich wünsche einen frohen und schönen Tag!

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Von Pfr. Dekan Arno Kreh

Liebe Schwestern und Brüder in der Christuskirchengemeinde Heppenheim,

Wer auf die 50 zugeht, steht mitten im Leben. Man schaut zurück, freut sich über Gelungenes und weiß doch gleichzeitig, dass in der Zukunft noch einiges kommt: Neues darf erwartet werden.

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Auch die Jahreslosung 2017 aus dem Buch des Propheten Hesekiel spielt mit dem Wechsel von alt zu neu: „Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben.“ (Hesekiel 36,26). Wir sollen uns nicht einfach im Bestehenden, im Herkömmlichen, in unserer Tradition einrichten, sondern immer wieder neu nach Gottes Willen fragen. Als Christen sind wir darauf angewiesen, dass Gott uns diesen neuen Geist schenkt.

Im Jahr Ihres 50-jährigen Jubiläums blicken wir noch weiter zurück, denn wir erinnern uns in der Evangelischen Kirche auch an den Thesenanschlag Martin Luthers vor 500 Jahren am 31. Oktober 1517. Mit seinen 95 Thesen hat er die damalige Praxis des Ablasshandels der kritischen Prüfung an den Aussagen der Bibel unterzogen. Für die Kirche ist die Reformation nicht abgeschlossen. Vielmehr muss sie sich immer wieder reformieren und neu auf den Weg machen.

In der Christuskirchengemeinde Heppenheim geschieht dieses Hören auf Gottes Wort und das Bitten um Gottes Geist auf vielfältige Weise. Gottesdienste werden in unterschiedlicher Gestalt gefeiert, Kindern, Konfirmanden und Erwachsenen wird auf zeitgemäße Weise das Evangelium nahe gebracht.

Es ist der Gemeinde wichtig, gesellschaftliche Themen aufzunehmen und sie fragt deshalb nach dem angemessenen Umgang mit der deutschen Geschichte. Der Bogen der Gemeindearbeit spannt sich vom kreativen Atemholen bis zum Asylkreis, mit dem die Gemeinde seit vielen Jahren Verantwortung für Flüchtlinge übernimmt.

Die Christuskirche strahlt Klarheit und Weite aus und ich wünsche Ihnen, dass dies auch im Alltag Ihrer Gemeinde immer wieder erfahrbar wird: Mögen dort weiterhin Menschen zur Ruhe kommen, Abstand gewinnen vom Alltäglichen und Begegnung mit dem Göttlichen erfahren. Und möge es auch weiterhin gelingen, dass durch das Wirken in und um diese Kirche Menschen zum Glauben finden und im Glauben gestärkt werden. Mögen sie hier Trost finden in den schweren Zeiten des Lebens und ihren Dank vor Gott tragen für das, was ihnen geschenkt wurde. Mögen viele ermutigt werden, die Liebe Gottes zu den Menschen zu tragen.

Gottes Segen begleite weiterhin den Weg Ihrer Gemeinde!

Ihr Pfarrer Arno Kreh, Dekan

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Von Shahruz Abdullahe

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Shahruz Abdullahe und ich bin seit einem Jahr in Deutschland und ich freue mich heute bei Ihnen zu sein bei diesem Fest.

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Ich gratuliere zum Jubiläum von allen persisch sprechenden Landsleuten aus der Kirche. Ich möchte mich bei der Kirche, Pfarrer Kanka, Pfarrerin Silke Bienhaus und Erika Schulte bedanken, für die Hifle und Aufmerksamkeit. Vielen Dank.
Ich bedanke mich auch bei der Bundesrepublik Deutschland und dem deutschen Volk. Wir fühlen uns hier sehr geborgen und sicher. Das hatten wir leider in unserer Heimat nicht. Wir müssen uns auch bei Jesus Christus bedanken, der uns das alles gibt. Und lasst uns beten für die Christen, die in anderen Lendern wegen ihrem Glauben im Gefängnis sitzen und es nicht so gut haben.
Danke!

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Von Pfr. Matthias Lich

Liebe Mitchristen in Heppenheim,

im Namen des ganzen katholischen Pfarreienverbundes Heppenheim darf ich der Christuskirchengemeinde herzlich zu Ihrem 50. Jubiläum gratulieren!

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Wir bedanken uns für die Einladung, und es werden sicher etliche Katholiken am 5. März dabei sein.
Gerade im Jahr des großen Reformationsgedenkens sind uns ökumenische Kontakte wichtig und wir wollen sie pflegen.
In diesem Sinne wünschen wir frohes Feiern, alles Gute und vor allem Gottes Segen!
Pfr. Matthias Lich
Erscheinung des Herrn

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