Ausstellung 01.-13.09.2019 in der Christuskirche

Der 2. Weltkrieg ist lange her - der Beginn jährt sich am 1. September 2019 zum 80. Mal, das Ende 2020 zum 75. Mal -  und doch haben sich die Erlebnisse der Zeitzeugen tief in ihr Gedächtnis eingegraben. Erlebnisse, die sie nie vergessen haben, die sie allenfalls zeitweise verdrängen konnten.

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Es sind 16 Kriegserinnerungen und alle sind wichtig und wertvoll. „Sie sind wichtig, weil sie uns vor Augen führen, wie brutal und wie menschenunwürdig Krieg ist. Sie sind wertvoll, weil sie deutlich machen, dass wir alles dafür tun sollten, dass nie wieder Krieg geführt wird. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) setzt sich deshalb für die zivile Konfliktlösung und die zivile Friedenssicherung ein und engagiert sich gegen Rüstungsexporte. Denn  Waffenlieferungen befeuern Kriege und Krisen, vor denen Menschen fliehen. Nicht zuletzt fordert die EKHN die atomare Abrüstung. Nach einem Atomkrieg wird es niemanden mehr geben, der sich noch erinnern kann“, schreibt die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN Ulrike Scherf in einem Grußwort für eine Begleitbroschüre zur Ausstellung.
Die Ausstellung „Verstehen – Vergeben – Versöhnen“ wird am 13. August um 19 Uhr im Heppenheimer Haus der Kirche (Ludwigstr. 13) eröffnet. Sie ist bis zum 30. August zu sehen.  Öffnungszeiten sind Montag von 9.00 bis 12.00 Uhr, Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr. Führungen sind nach Absprache möglich. Der Eintritt ist frei.

Bernd Biewend

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bbiew